Energie

Für die Energiewende muss Energiewandlung ganz neu gedacht werden.

Heute wird bereits knapp die Hälfte unseres elektrischen Stroms aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind und Sonne bereitgestellt, und damit durch immer mehr kleine Stromerzeuger mit stark schwankender Leistung. Die Einbindung von Energiespeichern, die Digitalisierung der Energiewende z. B. mit „smarten“ Stromzählern sowie die zunehmende Kopplung des Energiesektors mit den Nachfragesektoren kann hier einerseits helfen, erhöht jedoch gleichzeitig auch die Komplexität des Gesamtsystems.

Um auch unter unbeständigen Bedingungen im europäischen Strommarkt die Stromerzeugung und -nutzung miteinander in Einklang zu halten, den Einsatz der erneuerbaren Energien zu stärken und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, werden eine Energiewandlung, Energieverteilung und ein Energieverbrauch gebraucht, die deutlich flexibler sind als bisher, gleichzeitig intelligenter aufeinander abgestimmt und auch „kommunikativer“. Damit können erneuerbare Energien effektiver und effizienter genutzt werden. Dies erhält nicht nur die Versorgungssicherheit, sondern kann sie sogar steigern.

Das BMBF fördert zur Weiterentwicklung entsprechender Technologien zahlreiche Projekte.